Ausbildung zum Assistenzhund
nach AHundV
in Selbst- und Fremdausbildung
- Mobilitätsassistenzhund
- Assistenzhund bei psychischen Belastungen
- Warn- und Anzeigeassistenzhund
- Signalassistenzhund
Durch unsere Erfahrungen und Ausbildung ist es uns erlaubt, alle Assistenzhundearten auszubilden. Unsere Trainingsstunden werden komplett auf die benötigten Stunden angerechnet.
Derzeit ist allerdings keine Prüfung von Mensch-Hund-Teams möglich (in ganz Deutschland), voraussichtlich bis Ende diesen Jahres. Die geltenden Fristen werden entsprechend verlängert und angepasst. Wann Prüfungen wieder möglich sind, ist derzeit nicht absehbar, das liegt an den Gesetzgebern und der Umsetzung der Assistenzhundeverordnung (AHundV).
Hier finden Sie den aktuellen Gesetzestext des Assistenzhundeverordnung:
https://www.gesetze-im-internet.de/ahundv/BJNR243600022.html
Die einzelnen Hilfeleistungen werden im persönlichen Erstgespräch genau besprochen und für Ihre Bedürfnisse angepasst.
Um die Prüfung zu absolvieren und damit alle Zugangsrechte zu erhalten, müssen Sie 60 Stunden gemeinsames Training in Theorie und Praxis nachweisen können.
Aber auch, wenn Sie keine Prüfung machen können oder wollen, können einzelne Hilfeleistungen von Ihrem Hund erlernt werden.
Sollten Sie das Training selbst nicht übernehmen können, ist auch eine Ausbildung durch uns möglich. Hier durchläuft der Hund die Grundausbildung und es werden schon einzelne (mögliche) Hilfeleistungen vortrainiert. Wichtig ist natürlich, dass später das eigentliche Mensch-Hunde-Team gut zusammenarbeitet. Daher ist es besonders wichtig, dass der Assistenznehmer möglichst früh eine Bindung zu dem Hund aufbaut. Auch ist es ebenfalls unerlässlich, dass er selbst mit dem Hund trainieren kann. Ein Hund hört nicht einfach auf jeden und auch die richtigen Signale müssen vom Menschen gelernt werden. Außerdem muss das Training auch nach bestandener Prüfung weiter geführt werden.
Ablauf der Ausbildung:
1. Eignungsprüfung
Zunächst erfolgt eine Eignungsprüfung des Hundes; dabei ist es nicht entscheidend, wie alt der Hund ist, es sollte zur Prüfung eine Eignungsprüfung vorliegen. Wir unterscheiden dabei den Welpen- und Ausgewachsenen-Test.
Bitte beachten: ein Welpentest kann nur Tendenzen widerspiegeln, es kommt selbstverständlich auf Sozialisierung und Erziehung an, ob der Welpe als erwachsenes Tier die Aufgaben bewältigen kann. Aussagekräftiger ist eine Eignungsprüfung über ein ausgewachsenes Tier. Trotzdem kann natürlich keine Garantie gegeben werden - das Mensch-Hunde-Team muss ebenfalls passen!
2. Grundausbildung
Es erfolgt bis zu einem Alter von 14 Monaten die Grundausbildung mit Grundgehorsam und Sozialisierung. Hier unterstützen wir sehr gerne, diese Stunden zählen aber nicht zu den 60 benötigten Stunden zur Prüfungszulassung und müssen separat gebucht werden.
3. Ausbildung der Hilfeleistungen
Ab einem Alter von 15 Monaten dürfen die Hunde ins Training für die Hilfeleistungen. Der Warn- und Anzeigehund bildet hier eine Ausnahme, er darf schon als Welpe Aufgaben angemessen erlernen. Es müssen mindestens 60 Trainingsstunden in Theorie und Praxis in einem Zeitraum von mindestens zwei Monaten absolviert werden. Dies muss gut dokumentiert werden!
In der Ausbildung bei uns gibt es eine Teamprüfung, in der Grundgehorsam des Hundes und die Teamfähgikeiten überprüft werden. Außerdem gibt es eine schriftliche Prüfung zur Theorie.
4. Prüfung
Die Prüfung als Assistenshund-Team ist ab einem Hundealter von 21 Monaten möglich - derzeit gibt es allerdings keine Prüfungsstellen!
Mit der bestandenen Prüfung erhalten Sie besondere Zugangsrechte, um den Hund z.B. in Geschäfte, zur Arbeit oder zu medizinischen Einrichtungen mitnehmen zu dürfen. Es wird ein besonderer Ausweis und ein Kennzeichen für den Hund ausgestellt.
(5. Ab einem Alter von 10 Jahren, geht der Hund regulär in Rente. Dies kann in Ausnahmefällen noch zwei mal für jeweils ein Jahr verlängert werden.)

Zur Vermittlung frei: Lilly

Emotional Support Dog

Zur Vermittlung frei: Oreo

PSB (mit Dissoziation)

Welche Kosten kommen auf mich zu?
Die Ausbildung und Abgabe unserer Assistenzhunde erfolgen mit höchster Sorgfalt, Transparenz und Verantwortung. Unabhängig davon, ob ein Hund als getesteter Welpe, grundausgebildeter Junghund oder nahezu fertig ausgebildeter Assistenzhund abgegeben wird, steht seine Gesundheit bei uns immer an erster Stelle.
Bereits vor einer Abgabe – auch bei Hunden, die wir im Stadium der Grundausbildung vermitteln – werden umfassende tierärztliche Voruntersuchungen sowie frühzeitige Röntgenaufnahmen durchgeführt. Diese dienen dazu, gesundheitliche Voraussetzungen, Belastbarkeit und die grundsätzliche Eignung für eine weiterführende Assistenzhundeausbildung realistisch einschätzen zu können.
Ein getesteter Welpe im Alter von etwa vier bis fünf Monaten hat bereits einen Eignungs- und Wesenstest durchlaufen, erste Grundsignale erlernt und wurde tierärztlich voruntersucht. Der Mindestpreis für einen getesteten Welpen beträgt 5.950,- €.
Ein Assistenzhund mit abgeschlossener Grundausbildung im Alter von rund zwölf Monaten verfügt über einen soliden Grundgehorsam, ist alltagssicher in unterschiedlichen Umgebungen und wurde gezielt auf assistenzspezifische Aufgaben vorbereitet. Diese Hunde sind vor der Abgabe gesundheitlich voruntersucht und vorgeröntgt. Der Mindestpreis hierfür beträgt 14.280,-€.
Nahezu fertig ausgebildete Assistenzhunde im Alter von etwa neunzehn Monaten beherrschen bereits erste assistenzspezifische Hilfsleistungen, zeigen eine stabile Teamfähigkeit und werden gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Der Mindestpreis für einen nahezu fertig ausgebildeten Assistenzhund beträgt 21.420,-€.
Bei individuellen Zusatzwünschen oder speziellen Assistenzleistungen wird jeweils der Preis entsprechend dem zusätzlichen Ausbildungsaufwand angepasst.
Im Rahmen der Ausbildung fallen bei unserer Assistenzhundetrainerin (60) verpflichtende Trainerstunden an. Für diese Pflichtstunden entstehen Kosten von etwa 4.700 €.
Wir geben nur Welpen für die Ausbildung mit anderen Assistenzhundetrainern ab, Grundausgebildete und nahezu fertig ausgebildete Hunde werden nur in Ausbildung mit unserer Trainerin abgegeben!
Selbstverständlich begleitet unsere Trainerin auf Wunsch und bei Bedarf bereits frühzeitig, auch schon während der Grundausbildung, um einen optimalen und individuellen Ausbildungsweg zu gewährleisten.
Zusätzlich entstehen Kosten für umfassende Gesundheitsuntersuchungen inklusive Röntgen in Höhe von ca. 1.500 €. Diese Gesundheitsuntersuchungen werden von der AHundV für die Prüfung verlangt und müssen von entsprechenden Fachärzten durchgeführt werden.
Außerdem rechnen Sie mit Prüfungskosten für die Abschlusszertifizierung von rund 1.000 €. Diese Zahl ist eine reine Vermutung, sollten Sie aber natürlich bei der Kalkulation beachten.
Die Gesamtkosten eines Assistenzhundes variieren entsprechend dem Ausbildungsstand, dem individuellen Unterstützungsbedarf und der Dauer der Ausbildung. Eine transparente, ehrliche Beratung ist für uns dabei selbstverständlich.
